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immer mehr Menschen unterstützen solche Nachhaltigkeitsprojekte...

Da es uns richtig Spaß gemacht hat, hier vor Ort die Pflanzung eines Waldes zu unterstützen, stürzen wir uns in ein neues Projekt.

Diesmal gehen wir an die Basis, an unser aller Zukunft. Wir unterstützen Kinder, ein naturnahes Leben kennen zu lernen. Die Freie Werkschule Meißen e.V. ist dabei, einen kleinen Wald mit standorttreuen Bäumen aufzuforsten, einen Weinberg zu bewirtschaften, den Schulgarten weiter auszubauen und den Meißner Luftraum mit Schmetterlingen und Bienen zu füllen. Die naturräumliche Gestaltung des Schulgeländes am Crassoberg unterstützen wir mit 5 Euro pro Auftrag. Auf geht´s!

Nähere Infos zu den Projekten findet Ihr auf unserem Instagram Account oder Ihr schreibt uns einfach. post@druckereithieme.de

GREGOR AWARD Silber

Kommentar der Jury:

Seit einem Jahr sind wir hinter einer Maske und in einer weltweiten Pandemie gefangen. Da ist die Sehnsucht nach Normalität, nach Leben und Erleben, nach Begegnungen groß.

Symbolisiert wird die derzeit notwendige Distanz zu Anderen, die uns nicht leichtfällt, durch die Schwarz-Weiß-Fotografien von Vintage Schaufenster-Mannequins der „Golden-Ages“ aus dem Schaudepot des Historischen Museums der Pfalz in Speyer.

Die rätselhaften, magischen Blicke der Puppenköpfe auf zwölf Kalenderblättern werden ergänzt durch Halbsätze, die Betrachtende beenden können. Begierde und Sehnsucht, Vertrauen, Misstrauen, Offenheit oder Maskerade? – Zwiegespräche mit Hanna, Klara, Lissy, Henriette oder Josefine. Aus der Rückpappe kann eine Gesichtsmaske entnommen werden, um das Wesen dahinter zu ergründen.

Matthias Creutziger, Ulrich Thieme und Thomas Walter ist es einmal mehr gelungen, der Jury ein durchdachtes Kalender Konzept vorzulegen. Belohnt wurde ihre Leidenschaft mit SILBER.

Affichen

Der seltsame Name stammt aus Frankreich. Dort bedeutet "affiche" so viel wie "Anschlagzettel",  "Plakat" oder "Aushang". Das macht auch schnell seine Qualitäten deutlich: Das auch als "Blueback" oder "Blaurückenpapier" bekannte Papier ist witterungsbeständig und so für Plakate geeignet. Mit einer Grammatur von 115 g/m2, einseitig matt gestrichen und holzfrei weiß, wird das feste, raue Papier mit seiner blauen Rückseite meist direkt auf Plakatwände oder Litfaßsäulen geleimt. Warum die blaue Rückseite? Damit die Motive darunter nicht durchscheinen.

Barbara

Unsere Barbara ist im wahrsten Sinne des Wortes eine ganz Vielseitige! Als echte Buchstabenakrobatin wird sie einfach nicht müde, auf jeder Seite etwas anderes zu erzählen. Und das mit so viel dramaturgischer Exzellenz, dass man an ihren Seiten förmlich kleben bleibt. Ein Schelm der behauptet, das läge nur an ihrer Klebebindung. Und dann legt sie hin und wieder auch noch - ganz kokett - ein buntes Lesebändchen zwischen ihre stabilen Buchdeckel. Die arbeitet echt mit allen Charme-Tricks, diese Barbara!

Verdana

Serifen sucht man an ihr vergeblich. Bitte was? Serifen“ So nennen sich die kleinen „Füßchen“ in Form feiner Linien, die einen Buchstabenstrich am Ende quer abschließen. Die VERDANA ist Matthew Carter im Jahr 1996 als serifenlose Schrift für Microsoft bestens gelungen. Denn ihre große Qualität offenbart diese Schrift vor allem durch ihre optimale Bildschirmdarstellung auch in kleinen Schriftgrößen – etwas was Millionen Internet-Nutzer bis heute zu schätzen wissen. Großzügige Buchstabenabstände und ausgeprägten Unterschiede zwischen ähnlichen Buchstaben-Formen machen die VERDANA sehr gut lesbar. Kein Wunder, dass sich die Leserliche bis heute vor allem bei Webdesigner*innen als Schrift für längere Fließtexte größter Beliebtheit erfreut.

Spinnenpapier

In den Fotoalben unserer Eltern und Großeltern findet es sich noch, das dünne Transparentpapier aus Pergamin mit seinem geprägten Spinnennetzmuster. Es ist nicht nur eine optische Besonderheit, denn es raschelt auch beim Umblättern. Spinnenpapier ist holzfrei und meist weiß satiniert. Bis Anfang der 1960er Jahre war es unerlässlich, denn Fotopapier hatte damals eine klebrige, bei Feuchtigkeit aufquellende Galantine-Beschichtung, die dazu führte, dass Fotos in den Alben zusammenkleben. Das ganzflächige, dünne Zwischenlagenpapier verhinderte das. Heute erledigt das eine dünne Kunststoffbeschichtung auf den Fotos. Spinnenpapier ist deshalb ein nostalgisches Relikt der Vergangenheit. Schade eigentlich!

Comic Sans

Sie gehört auf jeden Fall zu den Schmunzel-Schriften. Ihr Name verrät es schon: Die COMIC SANS erinnert an die Handschrift in den Sprechblasen von Comics. Vincent Connare hat sie im Jahr 1994 für Microsoft speziell zur Benutzerführung der Software Microsoft Bob entwickelt. Für den unerfahreneren PC-Nutzer! Leider passte die Schrift nicht in die vorgesehenen Sprechblasen. So blieb sie liegen, bis sie 1995 endlich im 3D Movie Maker ihren Dienst antreten durfte. Heute kennt die Comic Sans jeder, sicher auch, weil sie für andere Systeme kostenfrei zu haben ist. Zweifellos polarisiert diese Schrift! Bei Profis ist sie nicht sonderlich beliebt. Bei Laien umso mehr: In Kanada gab es  sogar eine 25-Cent-Gedenkmünze mit der COMIC SANS, um den "spielerischen Humor der Kanadier" zu spiegeln. Durchaus gelungen!

Naturpapier

Umweltbewusstsein macht auch vor dem Druck nicht halt. Gut so. Beim Naturpapier bleibt die Oberfläche unbeschichtet und unveredelt. Es besteht nur aus verklebtem Pflanzenfasern und gilt deshalb als "ungestrichen". Entsprechend saugstark ist es zur Druckfarbe - und damit ungeeignet für feinste Rasterpunkte und brillante Fotomotive. Aber kostengünstiger, vor allem dort, wo Bilder nur Textauflockerungen sind: in Zeitungen, Magazinen oder Taschenbüchern. Mit seiner einzigartigen HAptik steckt im Naturpapier aber auch viel sinnliches Potential. Das reizt uns, gerade weil es so herausfordernd ist auch farbig exzellent zu bedrucken.