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Carolin Oelsner

Gundula

Unsere Gundula ist ein immer gut gelauntes Sonnenscheinchen. Das hat natürlich gute Gründe. Denn hinter ihren großen Klappe im DIN lang Format verbirgt sich eine Lasche und darin steckt immer ein Grund zur Freude: Ein Gutschein, der dem Beschenkten meist ein erfreutes Lächeln ins Gesicht zaubert. Damit hat Gundula ihr Gute Laune Ziel mal wieder erreicht. Ob der Gutschein dann eingelöst wird, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Aber das interessiert Gundula dann nicht mehr.

Adrian - Der Adventskalender

Adrian fühlt sich ein bisschen wie der Gigolo unter den Papierschöpfern. Er meint, als Adventskalender wird ihm schließlich viel mehr Aufmerksamkeit in Form von freudiger Erwartung zuteil, als den meisten anderen seiner Papierbrüder. Da müssen wir ihm ausnahmsweise recht geben. Denn immerhin wird an 24 Tagen des Jahres eins seiner fein perforierten Türchen regelrecht aufgerissen. Dann präsentiert er stolz ein buntes Bildchen, eine kluge Weisheit,  ein hintersinniges Zitat oder einen Tagestipp, der die Zeit bis Weihnachten verkürzen soll. Dass ihn allerdings nach Weihnachten alle, die ihn vorher noch hofierten, regelrecht links liegen lassen, das verschweigt er gern, unser Adrian.

Comic Sans

Sie gehört auf jeden Fall zu den Schmunzel-Schriften. Ihr Name verrät es schon: Die COMIC SANS erinnert an die Handschrift in den Sprechblasen von Comics. Vincent Connare hat sie im Jahr 1994 für Microsoft speziell zur Benutzerführung der Software Microsoft Bob entwickelt. Für den unerfahreneren PC-Nutzer! Leider passte die Schrift nicht in die vorgesehenen Sprechblasen. So blieb sie liegen, bis sie 1995 endlich im 3D Movie Maker ihren Dienst antreten durfte. Heute kennt die Comic Sans jeder, sicher auch, weil sie für andere Systeme kostenfrei zu haben ist. Zweifellos polarisiert diese Schrift! Bei Profis ist sie nicht sonderlich beliebt. Bei Laien umso mehr: In Kanada gab es  sogar eine 25-Cent-Gedenkmünze mit der COMIC SANS, um den "spielerischen Humor der Kanadier" zu spiegeln. Durchaus gelungen!

Naturpapier

Umweltbewusstsein macht auch vor dem Druck nicht halt. Gut so. Beim Naturpapier bleibt die Oberfläche unbeschichtet und unveredelt. Es besteht nur aus verklebtem Pflanzenfasern und gilt deshalb als "ungestrichen". Entsprechend saugstark ist es zur Druckfarbe - und damit ungeeignet für feinste Rasterpunkte und brillante Fotomotive. Aber kostengünstiger, vor allem dort, wo Bilder nur Textauflockerungen sind: in Zeitungen, Magazinen oder Taschenbüchern. Mit seiner einzigartigen HAptik steckt im Naturpapier aber auch viel sinnliches Potential. Das reizt uns, gerade weil es so herausfordernd ist auch farbig exzellent zu bedrucken.

Hanfpapier - Das Uralte

Aus Hanf gewonnener Zellstoff ist die Basis – und zwar schon ewig. Das älteste Papier aus Hanffasern gab es schon 140-87 v.Chr. in China. Im 14. Jahrhundert war es dann auch bei uns üblich. Sogar die Gutenberg Bibel bestand aus besonders dünnem Hanfpapier. Heute wird es zu 95% für Zigarettenpapier genutzt. Es ist sehr reiß- und nassfest und kann deshalb auch viel leichter und öfter recycelt werden. Zumal man aus Hanf ca. 5 x so viel Papier herstellen kann, wie aus Holz auf der gleichen Nutzfläche. Und es wächst viel schneller, kann also 3 x jährlich geerntet werden. Allerdings benötigt Hanf eine deutlich höhere Anbaufläche als Bäume.

 

 

 

Karl - Der Kastenaufleger

Karl ist noch ziemlich neu in der Thieme Produktfamilie. Dafür ist er aber schon ganz schön eingebildet! Er hält sich für ein megainnovatives Werbemittel, nur weil vor ihm noch niemand auf die Idee kam, Getränkekisten mit einem perfekt passenden Aufleger aus stabiler Pappe zu verstehen. Na ja, vielleicht sind seine Papiergeschwistern ja auch nur neidisch. Denn immerhin hat er den Mut, sich ohne Murren vorne und hinten mit Werbung aller Art bedruckt zu lassen. Das macht er aber auch nur, weil er dann in die aufregende Welt der Getränke- und Supermärkte hinaus darf!

 

Bert - Der Bierdeckel

Lange Zeit hatte Bert echte Komplexe, weil er so viel dicker ist, als seine Papiergeschwister. Außerdem war er frustriert, weil er immer unten liegen musste! Bis ihm mal jemand gesagt hat, dass er sich doch als ebenso praktischer wie schöner Werbebotschafter einen Namen machen könnte. Einer wie keiner sozusagen. Seitdem kann Bert gar nicht genug davon kriegen, sich rund oder eckig und in allen erdenklichen Farben, sich ständig neu zu erfinden. Wir lassen ihn einfach machen!

Wir pflanzen Bäume

Ist Drucken ökologisch?

Nein, aber wir versuchen alles, um unsere Prozesse so nachhaltig wie möglich zu gestalten und wir pflanzen Bäume.

Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz durch CO2-Kompensierung und zum Aufbau klimaangepasster Waldbestände.

Für jeden Auftrag pflanzen wir eine Stileiche im Landschaftsschutzgebiet der Meißner Bosel.